Unterricht - katholische Religionslehre - Projekte

 

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Flüchtlingsprojekt am Hannah-Arendt-Gymnasium

 

Schülerinnen und Schüler der katholischen und evangelischen Religionskurse aus der EF unter der Leitung von Heimke Tewes und Vera Stoll, haben auf ganz praktische Weise die aktuelle Flüchtlingsthematik aufgegriffen. Nachdem im Unterricht viele Informationen und Zusammenhänge erarbeitet worden waren, erwachte der Wunsch und die Idee, sich mit den jugendlichen Flüchtlingen in Lengerich zu treffen.

Also stellte die Kurslehrerin Frau Tewes einen Kontakt zu Frau Strack von der Hauptschule her. Sie betreut gemeinsam mit dem Sozialpädagogen Herrn Schwarz die Flüchtlinge im Alter von 14 – 17 Jahren, die in der Hauptschule die deutsche Sprache erlernen. Im Folgenden nutzten die Schülerinnen und Schüler der katholischen und evangelischen Religionskurse im Zusammentreffen mit den Flüchtlingen die Gelegenheit, Fremdheit zu überwinden und zu helfen, wo Hilfe benötigt wird – gelebte Diakonie und Caritas. Die Schüler und Schülerinnen trafen jede Woche für zwei Schulstunden mit den Flüchtlingen in den Räumen der Hauptschule Lengerich.

Im gegenseitigen Miteinander bestand zunächst eine Sprachbarriere, da die jugendlichen Flüchtlinge, die u.a. aus Syrien, dem Irak, Afghanistan oder Eritrea stammen, weder die deutsche noch die englische oder französische Sprache sprechen. Dennoch entstand bei Gesellschaftspielen wie „Uno“ und „Mensch ärgere dich nicht“ oder beim gemeinsamen „Fußballspiel, mit Hilfe von Gestik, Mimik und der Verständigung mit Händen und Füßen, schnell eine freundschaftliche Beziehung zwischen allen Jugendlichen. „Man kennt sich jetzt schon“, war eine häufig formulierte Schülermeinung. Die Schülerinnen und Schüler des Hannah-Arendt - Gymnasiums haben die jugendlichen Flüchtlinge zum Schulfest am Hannah Arendt Tag eingeladen. Viele von ihnen sind gekommen und hatten Spaß an den Darbietungen der Gymnasiasten.

Heimke Tewes, Kurslehrerin

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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