Was bietet dir das Fach Pädagogik?

 

1.    „Lernen, wie Menschen informiert und angeleitet werden können.“
 Im Pädagogikunterricht erfährst du alles über die Grundlage des Umgangs mit Menschen – und wie du damit den Alltag in Beruf und Familie besser bewältigen kannst.
 


2.    „Erziehungsnotstand verringern.“
 Im Pädagogikunterricht lernst du Erziehung als wichtige und lebenslange Aufgabe zu verstehen. Du lernst alles über die Grundlagen der Erziehung. Du lernst, wie erzogen werden soll – und warum alle Menschen kompetent sein müssen, die Erziehungsaufgaben im Leben haben werden. Pädagogikunterricht wartet nicht, bis es zu spät ist. Er sorgt, wenn noch Zeit ist, für die Zukunft.
 
 

3.    „Lernen, wie du mit Kindern umgehen sollst.“
  Im Pädagogikunterricht lernst du alles Wichtige, was die Gesellschaft heute über Kinder weiß. Du lernst, Kinder zu verstehen. Und du lernst Kinder ideal zu fördern. Nachmittags in der Jugendgruppe und später als Mutter oder Vater.
 


4.    „Lernen, wie du vom Kind zum Erwachsenen wirst.“ 
Im Pädagogikunterricht lernst du etwas über die Entwicklung vom (jungen) Menschen zum (alten) Menschen. Du lernst die Veränderungen des eigenen Denkens und Fühlens zu beobachten. Du lernst alles über körperliche, affektive, geistige und moralische Reifungsprozesse. Du lernst zu verstehen, was mit dir geschieht. Du lernst die Lebensphasen in ihrer Bedeutung zu verstehen. Du lernst, wie du mit der eigenen Entwicklung umgehen kannst. Du erlernst Selbstkompetenz.
 


5.    „Lernen, wie Partnerschaft oder Familie gestaltet werden kann.“
Pädagogikunterricht klärt über Geschichte und Gegenwart sozialer Lebensformen auf. Er zeigt, wie die heutigen Formen des Zusammenlebens entstanden sind, welchen Sinn sie haben und welchen Veränderungen sie unterliegen. Er erklärt auch, wodurch Beziehungen gefördert und wodurch sie gefährdet werden.
 


6.    „Lernen, wie du richtig lernst.“
 Im Pädagogikunterricht erfährst du alles über die Grundlagen des Lernens – und damit viel über dich selbst. Du lernst, wie du dein eigenes Leben verstehen und verbessern kannst.
 

7.    „Lernen, wie Lernprozesse für andere ideal gestaltet werden können.“
Im Pädagogikunterricht erfährst du, wie Lernprozesse vernünftig gestaltet werden können – wie du es anderen ermöglichst oder erleichterst zu lernen.
 


8.    „Lernen, wie du Gruppen zusammensetzt und leitest.“
Im Pädagogikunterricht lernst du, wie du in Gruppen kooperieren kannst. Wie du Teams bildest oder Teams leitest. Wie du die Arbeit im Team gestaltest und verbesserst.
 

9.    „Verantwortung lernen.“
Pädagogikunterricht zeigt auf, wie Menschen lernen können, Verantwortung zu übernehmen. Er kann veranschaulichen, wie Menschen soziale und moralische Verantwortung altersgemäß und in Entwicklungsstufen mehr und mehr übernehmen können. Pädagogikunterricht macht verantwortungsfähig.
 


10.  „Woher – wohin? Auf der Spur des eigenen Bildungsweges.“
Pädagogikunterricht hilft zu verstehen, warum du der geworden bist, der du bist. Pädagogikunterricht eröffnet aber auch Perspektiven, wie du dich ändern und neue und andere Lebenswege beschreiten kannst. Pädagogikunterricht hilft den eigenen Lebensweg zu gehen.
 


11. „Bildung in der Medienbildung.“
Im Pädagogikunterricht lernst du, die Wirkungen und Auswirkungen von Medien für unser Denken und Fühlen zu durchschauen. So lernst du auch mit Bildungsmedien umzugehen und sie richtig für eigene Lernprozesse zu gebrauchen.
 


12. „Zeitgemäß pädagogische denken.“
Pädagogikunterricht führt in ein zeitgemäßes pädagogisches Wissen ein und macht so kompetent für pädagogisches Urteilen und Handeln in der Gegenwart.
 


13. „Pädagogikunterricht bietet Vorratswissen.“
  Im Pädagogikunterricht lernst du, dich auch auf solche erzieherische Herausforderungen einzustellen, die du heute noch nicht absehen kannst. Alle Menschen müssen im Leben pädagogisch handeln, sei es privat, sei es beruflich: Dafür musst du vorbereitet sein. Das geht nur im Pädagogikunterricht.
 


14. „Wenn der Staat sich zurückzieht, müssen die Bürger gestärkt werden!“
  Im Pädagogikunterricht erwirbst du Kenntnisse und Handlungsorientierungen, die in Erziehungssituationen angemessen sind. Die Schüler werden auf eine Gesellschaft vorbereitet, in der du selbst anpacken musst, wenn du sie vernünftig gestalten willst. Das betrifft auch pädagogische Aufgaben. Staatliche Institutionen können nicht alle erzieherischen Aufgaben übernehmen, den größten Teil der erzieherischen Verantwortung müssen immer die Menschen selbst in ihrem Alltag – ob als Eltern, als Nachbarn, in Vereinen oder Freundeskreisen – tragen. Darum müssen auch alle Menschen über Erziehung Bescheid wissen.
 


FAZIT: ERZIEHUNG MÜSSEN ALLE LERNEN!!!!!


 
Wenn DU also …
 
... Lust auf ein Fach hast, das mit deinem Leben zu tun hat
… lernen willst, Menschen besser zu verstehen
… Lust hast, theoretisch und praktisch zu arbeiten und viele methodische
     Fertigkeiten erlernen willst
… Interesse an erzieherischen Berufen oder einem Studium im erzieherischen
     Bereich hast
 
… ist das Fach Pädagogik genau das Richtige für dich!!!

 

 

 

Das Fach Erziehungswissenschaft am Hannah-Arendt-Gymnasium

 

                   Beliebt – fest etabliert – oft unterschätzt

 Das Fach Erziehungswissenschaft hat sich am Hannah-Arendt Gymnasium seit Jahren fest etabliert und erfreut sich gleichbleibender Beliebtheit in der Oberstufe in Form von Grund- und auch regelmäßigen  Leistungskursen.

Der Spruch „Erziehung ist eher was für Frauen“ sowie auch der geschichtliche Werdegang des Faches (Mädchenbildung an Schulen für Höhere Töchter ) verhindern bisweilen, dass dieses Fachangebot von Jungen in nennenswerter Anzahl angenommen wird. Dabei wird immer deutlicher, dass dieses Fach pädagogische Bildung als eine wichtige Schlüsselqualifikation vermittelt, die in der komplexen Lebenswelt des 21. Jahrhunderts unverzichtbar geworden ist,  denn Sicherheit in erzieherischen Grundhaltungen wird heute nicht mehr im normalen Lebensalltag erworben. Die Pervertierung pädagogischen Denkens und Handelns im Nationalsozialismus hat pädagogisches Denken radikal in Frage gestellt, so dass wir heute angesichts der Trümmerlandschaft pädagogischer Gewissheiten und verschütteten intuitiven Wissens das Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern kritisch reflektieren müssen.

 

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