Operatoren für das Fach Pädagogik

Im Rahmen der gegliederten Aufgabenstellung in Klausuren, die Texterschließungsverfahren beinhalten, wird zunehmend - auch unter dem Druck der Orientierung an zentralen Vorgaben bei Abschlussprüfungen- die Verwendung von Operatorenformulierungen empfohlen, die beschreiben, welche Tätigkeit ausgeübt werden soll, um eine Teilaufgabe zu lösen.

Die – hier an den Gebrauch in NRW angelehnten – Definitionen von Operatoren orientieren sich an den von der KMK (Kultusministerkonferenz) gesetzten Anforderungsbereichen.

Anforderungsbereiche I

In diesem Anforderungsbereich werden die für die Lösung einer gestellten Aufgabe notwendigen Grundlagen an Wissen / Kennen der konkreten Einzelheiten, der notwendigen Arbeitstechniken und Methoden, aber auch der übergeordneten Theorien und Strukturen erfasst.

Anforderungsbereich II

Im Zentrum dieses Anforderungsbereiches steht die Organisation des Arbeitsprozesses der Analyse / Interpretation / Erörterung / Gestaltung auf der Grundlage der Aufgabenstellung. Die Lösung der Aufgabe muss in einer miteinander verbundenen Darstellung formaler, sprachlicher und inhaltlicher Aspekte erfolgen. Sie setzt die Übertragung von Gelerntem auf neue Zusammensetzungen voraus.

Anforderungsbereich III

Im Mittelpunkt des Anforderungsbereiches steht die Fähigkeit zur eigenständigen Urteilsbildung, aber auch der Bewertung von Fragestellungen, die in der Aufgabenstellung gefordert wird oder aber sich aus der Analyse/ Interpretation / Erörterung/ Gestaltung des vorgegebenen Materials ergibt. Voraussetzung dafür ist zwingend die methodisch wie inhaltlich eigenständige Entfaltung und Gestaltung einer Aufgabe.

 

 

Hier befinden sich die Operatoren für das Zentralabitur im Fach Pädagogik

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