KREATIVES

 

Bilder, Comics, Hörspiele bzw. Hörbücher u.v.m.

 

Ovid, Metamorphosen:

  • Berit Elsner, "Narcissus et Echo" - ein Comic mit lateinischen Originalzitaten aus den Metamorphosen Ovids (Januar 2012).

 

Dieser Comic zeigt sehr deutlich die jeweiligen - je auf ihre eigene Weise verhängnisvollen, tödlichen - Liebesleidenschaften der beiden Figuren: Die Passion der Bergnymphe Echo, die den außerordentlich schönen Jüngling Narziss liebt und von dem Feuer der unerwiderten Liebe zu ihm geradezu verzehrt wird, und die des Narziss, der Echo schroff zurückweist und im Grunde schon nur die tödliche, selbstzerstörerische Eigenliebe in sich trägt, der er letzten Endes rettungslos verfallen ist.

 

 

Plinius, der Ältere, und der Vesuvausbruch von 79 n.Chr.

Ein Zeitungsartikel von Marten Karow (Klasse 7c)

14.12.11

Fachwelt entsetzt: Plinius tödlich verunglückt

Giftiger Schwefel wurde dem Wissenschaftler zum Verhängnis. Die letzte Aufnahme kurz nach der kompletten Zerstörung der wunderschönen Stadt Pompeji, unter Einsatz des Lebens aufgenommen von unserem Fotografen Marten Karow.

STABIÄ (mk). Plinius ist tot. Der bekannte Flottenkommandant und große Geisteswissenschaftler starb in Stabiä im Alter von geschätzten 48 Jahren, vermutlich an einem Herzinfarkt, berichten zuverlässige Quellen. Andere Augenzeugen, die noch kurz vor ihrem Tod die Situation beschreiben konnten, behaupten, dass Plinius am giftigen Geruch des Schwefels gestorben sei. Eine Obduktion wird in den kommenden Tagen Klarheit bringen. Wo kam der giftige Geruch des Schwefels in Stabiä her? Unsere Korrespondenten berichten von einem Vulkanausbruch, der auch Plinius auf den Plan gerufen hatte. Der Wissenschaftler wollte die große Wolke über dem Vesuv beobachten, da seine Freunde, die am Fuße des Berges wohnten, ihn zur dringenden und sofortigen Hilfe riefen. Wie zudem berichtet wird, machte sich Plinius unverzüglich auf den Weg, enterte ein entsprechend ausgerüstetes Schiff mit einer starken Mannschaft und stach in See. Unbestätigte Gerüchte, dass sich Plinius alleine auf den Weg gemacht hat, können unsere Reporter nicht bestätigen. Plötzlicher Ascheregen und heftig niederprasselnde Steine, teils in der Größe von Fußbällen und größer, machten der Seefahrt ein schnelles Ende. Plinius musste gezwungenermaßen in Stabiä an Land gehen. Die Gelegenheit nutzend, besuchte er seine dort lebenden engsten Freunde. Ein tödlicher Fehler für diesen Wissenschaftler. Denn der giftige Geruch des ausgetretenen Schwefels nahm ihm das Leben.

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