Wettbewerbe im Fachbereich Biologie


 

Unter diesem Menüpunkt wollen wir Euch einen allgemeinen Überblick zu den bekannten bundesweiten Wettbewerben geben.

Wir wollen Euch hier 5 Wettbewerbe für den Bereich Biologie bzw. den Bereich Naturwissenschaften etwas genauer  vorstellen.

Einige wichtige Informationen könnt ihr hier auf einen Blick entnehmen:

  • Wie alt muss ich sein, wenn ich teilnehmen möchte?

  • Ist es ein Einzel-oder ein Teamwettbewerb?

  • Bekomme ich Aufgaben gestellt oder kann ich mir selber – innerhalb bestimmter Vorgaben – ein Projekthema wählen?

 

Alles Weitere könnt Ihr Euch dann über den jeweiligen Link erschließen. Also hier die 5 bekanntesten Wettbewerbe im Überblick:

Im Rahmen dieses Wettbewerbs könntet Ihr auch ein Projekt durchführen, das seinen Schwerpunkt in einem der folgenden anderen Bereiche hat: Arbeitswelt, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik

Die Projekte können in die Bereiche Ökologie, Wirtschaft, Gesellschaft, Technik, und Kultur übergreifen.

   


  bio-logisch!

Bei diesem Wettbewerb handelt es sich um einen „Einsteigerwettbewerb“.

Er richtet sich an Schüler/innen der Klassen 5-9 mit steigenden Anspruchsniveaus.

„bio-logisch!“ ist ein Einzelwettbewerb für Schülerinnen und Schüler, die über den Unterricht hinaus an biologischen Fragestellungen und Phänomenen interessiert sind. Die Neugierde und die Motivation zum Forschen soll unterstützt und gefördert werden.“

„Es werden sowohl theoretische als auch experimentelle Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie gestellt. Jedes Jahr gibt es zu einem Leitthema verschiedene Aufgaben.“


Link:

http://www.bio-logisch-nrw.de/

 


Biologie-Olympiade

Hierbei handelt es sich um einen anspruchsvollen Wettbewerb, eine Herausforderung.

Der Wettbewerb richtet sich an Schüler/innen der Oberstufe.

Die Ziele des Wettbewerbes sind, aktives Interesse an biologischen Arbeiten und kreatives Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Probleme zu fördern, Kontakte zwischen biologisch besonders interessierten Schülern herzustellen und freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder zu entwickeln, um dadurch zur internationalen Zusammenarbeit und zum Verständnis verschiedener Nationen beizutragen.“

 

Der Wettbewerb besteht aus 4 Runden.

 

Dies sind die Anforderungen der ersten Runde:

„Einzelne Schüler (keine Teams!) müssen vier offen gestellte Aufgaben (auf Plakaten, Handzetteln sowie im Internet) aus allen Bereichen der Biologie bearbeiten. Die Aufgaben können mit Hilfe von Fachliteratur und Expertise als Hausarbeit gelöst werden. Die Aufgaben liegen über dem Niveau des Schulstoffes. Man muss bei Weitem nicht alles richtig haben, um weiterzukommen.“

Link:

http://www.biologieolympiade.de/

 


Jugend forscht


„Jugend forscht ist ein bundesweiter Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fördert.“

„Teilnehmen können Einzelpersonen oder Gruppen. Eine Gruppe besteht aus zwei oder drei Personen. Jedes Team benennt einen Sprecher. Das Alter des Teamältesten entscheidet über die Einordnung in die jeweilige Wettbewerbssparte.“

„Bei Jugend forscht werden keine Themen vorgegeben. Die Teilnehmer wählen die Fragestellung ihres Projekts selbst aus. Sie muss sich jedoch einem der sieben Fachgebiete des Wettbewerbs zuordnen lassen:
•    Arbeitswelt
•    Biologie
•    Chemie
•    Geo- und Raumwissenschaften
•    Mathematik/Informatik
•    Physik
•    Technik“

“Handelt es sich um ein fächerübergreifendes Projekt, ist der Forschungsschwerpunkt entscheidend. Bei der Bearbeitung des Projektthemas müssen die Teilnehmer naturwissenschaftliche, mathematische oder technische Methoden anwenden. Rein sozial-, wirtschafts- oder geisteswissenschaftliche Arbeiten sind nicht zugelassen.“

Beispielprojekte zu jedem Fachgebiet für die Wettbewerbssparten "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" gibt es im Archiv.

Hier noch etwas, das Euch interessieren könnte. Es ist denkbar, eine Wettbewerbsteilnahme mit einer Facharbeit oder der sog. besonderen Lernleistung zu verknüpfen.

„Naturwissenschaftliche Facharbeiten oder Arbeiten im Rahmen der ‚Besonderen Lernleistung’, die in der gymnasialen Oberstufe vieler Bundesländer angefertigt werden, können als Jugend forscht Projekte eingereicht werden. Voraussetzung ist, dass sie den Wettbewerbsbedingungen entsprechen.“

 

Informiert Euch bei Interesse zum Thema „besondere Lernleistung“ frühzeitig bei Eurem Oberstufenkoordinator.

Link:

https://www.jugend-forscht.de/

 


Internationale Junior Science Olympiade

Die Teilnahme an diesem Wettbewerb setzt voraus, dass Ihr Euch für Naturwissenschaften im Allgemeinen und nicht nur für eine naturwissenschaftliche Disziplin interessiert.

„Die internationale JuniorScienceOlympiade (IJSO) verfolgt insgesamt das Ziel, noch mehr junge Spitzentalente in den Naturwissenschaften zu entdecken und die Jugendlichen frühzeitig mit attraktiven Angeboten in ihrem weiteren Werdegang zu unterstützen.“

„Der Weg ins deutsche Olympiadeteam führt ab 2008 wie bei den großen Schwestern Biologie-, Chemie- und Physikolympiade über einen vierstufigen nationalen Auswahlwettbewerb. Als Juniorolympiade wenden wir uns bereits an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, die dreizehn bis fünfzehn Jahre alt sind.“

„Für unseren Wettbewerb werden 'Allrounder' gesucht, die sich fächerübergreifend für Fragestellungen aus Biologie, Chemie und Physik interessieren. Beim Wettstreit um die Olympischen Medaillen sind nicht ausschließlich Einzelleistungen bei der Lösung theoretischer Aufgabenstellungen gefragt. Teamarbeit und fächerübergreifendes Problemlösen sind beim Experimentieren im Labor ein wesentliches Element unseres Schülerwettbewerbs.“

Link:

http://www.ijso.info/

 


 Bundesumweltwettbewerb


Das Ziel dieses Wettbewerbs wird auf der Website so formuliert:

„Das eigene Leben und das der anderen verbessern, dabei Spaß haben und in Action sein, das könnt ihr, wenn ihr am BUW teilnehmt. Dazu braucht Ihr Köpfchen und den Mut, auch mal ganz eigene Wege zu gehen. Also: Zeigt, was geht!“

„Je nachdem wie alt Ihr seid, habt Ihr die Möglichkeit am BUW I (13 bis 16-Jährige) oder am BUW II (17 bis 21-Jährige) teilzunehmen.“


BUW I

Was zu tun ist, wird wie folgt beschrieben:

„Eure Aufgabe ist es, eine umweltrelevante Fragestellung aus eurem eigenen Umfeld zu erkennen und zu untersuchen. Zum Beispiel könnt Ihr untersuchen, ob Asseln schädlich oder nützlich sind, wie an der Schule oder zu Hause mehr Wasser gespart werden kann oder ob der Friseurbesuch mit Dauerwelle und Strähnchenfärben umweltschädigend ist. Die von Euch gewählte Problemstellung kann im Bereich Natur, Ökologie, Klima, Wirtschaft, Gesellschaft, Konsum, Technik, Gesundheit oder Kultur einen Schwerpunkt haben. Bei den ausgezeichneten Arbeiten wird gezeigt, wie es geht.“


„ Es können Arbeiten von Einzelpersonen oder Kleingruppen mit bis zu 6 Teilnehmer/innen eingereicht werden oder von Projektgruppen in der Größe von 7 bis 20 Personen.“

 

BUW II

Was ist zu tun?

„Ein Umweltproblem aus eurem eigenen Lebensumfeld, also eines, das euch unmittelbar etwas angeht, soll näher untersucht werden:

Was sind die Ursachen?

Welche ökologischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, technischen und kulturellen Zusammenhänge gibt es?

Entwickelt einen Lösungsvorschlag für das Umweltproblem:

Die Problemlösung kann im ökologischen, technischen, organisatorischen, kommunalpolitischen und/oder erzieherischen Bereich liegen.

Der Lösungsvorschlag sollte realisierbar sein!

Entsprechend dem Motto des BundesUmweltWettbewerbs "Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln" soll die vorgeschlagene Lösung zumindest in ersten Schritten umgesetzt werden.

Ein Misserfolg braucht dabei nicht zu entmutigen, wenn die Ursache dafür analysiert und nach Alternativen gesucht wird.


„Es können Arbeiten von Einzelpersonen oder Kleingruppen mit bis zu 6 Teilnehmer/innen eingereicht werden.“

 Auch bei dem BUW gibt es den Verweis auf Facharbeiten:

„Warum sollen Facharbeiten im Schularchiv oder zu Hause im Bücherregal schlummern? Beim BUW hat man die Chance, das eigene Werk von einer Fachjury beurteilen zu lassen, wertvolle Preise zu gewinnen und die Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.


Um beim BUW erfolgreich zu sein, muss die Facharbeit den Wettbewerbsbedingungen entsprechen, d. h. nach der Untersuchung eines Umweltproblems und der Entwicklung von Lösungsvorschlägen müssen diese in konkretes Handeln umgesetzt werden. Falls nötig, kann die Facharbeit problemlos um diese Handlungskomponente ergänzt werden. Wichtig ist, dass maximal 50 Seiten für einen Wettbewerbsbeitrag beim BUW zugelassen sind. Zusätzliche Materialien auf CD-ROM oder Diskette können die Arbeit jedoch ergänzen.“

Link:

http://www.buw-home.de/


Alle Wettbewerbe sollen die Neugier und die Motivation zum Forschen unterstützen und fördern.


Wenn Ihr Euch eine Vorstellung davon machen wollt, wie ein Wettbewerbsbeitrag oder Aufgabenstellungen aussehen könnten, findet Ihr Wettbewerbsbeiträge aus früheren Jahren, ausgezeichnete Arbeiten und Aufgaben mit Lösungen unter den entsprechenden Menüpunkten auf den Websites der verschiedenen Wettbewerbe.

Traut Euch mitzumachen!! Lasst Euch nicht gleich entmutigen. Die Fähigkeiten wachsen mit den Herausforderungen.

Wer nicht wagt, gewinnt nicht.

 

Silke Groenewold

 

 

 

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